Wenn die Seele wieder atmet
Ein harter Brocken, der nicht weicht,
festgefressen zwischen Schlucken und Schreien.
Die Wut ist wie ein Feuer, das mich innerlich verbrennt,
ein Flächenbrand, der keine Grenzen kennt.
Fassungslos schau ich zurück
und seh nur die Scherben vom gestrigen Glück.
Die Ohnmacht über die Ungerechtigkeit
macht aus Sekunden eine Ewigkeit.
Warum gerade ich? – Die Frage bleibt kahl,
ein tiefer Schmerz, wie eine stumme Qual.
Doch irgendwann wird aus Rückzug wieder Raum,
das Ende dieses endlosen Albtraums.
Das Fünkchen wird zum hellen Schein,
das Gestern lass ich hinter mir.
So hüll ich mich in Hoffnung ein,
und finde wieder heim zu mir.
Der Blick wird klarer, das Herz wird weit,
die Seele atmet – bereit für eine neue Zeit.
Ich ziehe den Schlussstrich unter die Not
und verlasse das Dunkel, das mir gedroht.
Was mich einst lähmte, verliert seine Macht,
ich trete hinaus aus der tiefsten Nacht.
Mit jedem Atemzug spür ich die Kraft,
die in mir wieder neues Leben erschafft.
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