Wenn die Seele wieder atmet

Ein harter Brocken, der nicht weicht,
festgefressen zwischen Schlucken und Schreien.
Die Wut ist wie ein Feuer, das mich innerlich verbrennt,
ein Flächenbrand, der keine Grenzen kennt.

Fassungslos schau ich zurück
und seh nur die Scherben vom gestrigen Glück.
Die Ohnmacht über die Ungerechtigkeit
macht aus Sekunden eine Ewigkeit.

Warum gerade ich? – Die Frage bleibt kahl,
ein tiefer Schmerz, wie eine stumme Qual.
Doch irgendwann wird aus Rückzug wieder Raum,
das Ende dieses endlosen Albtraums.